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Werbeerfolgskontrolle

Darunter versteht das Aufzeigen des Erfolges vor einer Werbemaßnahme und nach einer Werbemaßnahme. Die Werbeerfolgskontrolle wird mittels Vergleichszahlen ermittelt. Man hat die Möglichkeit des kommunikativen Erfolges und der ökonomischen Erfolgskontrolle.

Kommunikativer Erfolg

Beim Recognitions-Verfahren, welches auch als Wiedererkennungsverfahren bekannt ist, wird ermittelt inwieweit sich eine Zielperson an eine Werbung / Markennamen erinnert. Beim Starch-Test versucht man herauszufinden ob sich eine Zielperson teilweise oder sogar ganz an eine Werbung erinnert. Bei einem ähnlichen Verfahren, dem Recall-verfahren, welches oft mit dem Day After Recall Test durchgeführt wird, soll ermittelt werden ob sich ein Befragter an bestimmte Werbebotschaften erinnert. Dabei wird die ungestützte Erinnerung oder die gestützte Erinnerung untersucht. Eine Marke gehört zu dem aktiven Markenwortschatz, wenn sich der Befragte ohne Hilfe an die Marke erinnert. In diesem Falle waren die Werbemaßnahmen erfolgreich. Obwohl sich bei diesem Verfahren erkennen lässt ob sich jemand an eine Marke erinnert, ist diese Methode allerdings noch kein Zeichen für eine Kaufabsicht. Befragte die mit Hilfe eine Marke wieder erkennen, zeigen ob die Marke zu dem passiven Markenwortschatz gehört. Erkennt aber ein Befragter weder mit noch ohne Hilfsmittel eine Marke nicht wieder, so haben die Werbemaßnahmen komplett versagt.

Ökonomische Erfolgskontrolle

Der sogenannte Break-Even-Point für den Einsatz einer Werbung, kann auf Grundlage der Deckungsbeitragsrechnung errechnet werden. Damit sich eine Werbung lohnt, muss der zielbezogene Deckungsbeitrag die Sach- und administrativen Kosten einer Maßnahme übersteigen.
Um die Werte für diese Maßnahme zu ermitteln, werden Kunden direkt befragt oder man wertet den Response von Direktmarketing-Maßnahmen aus. So kann eine direkte Verbindung zwischen Werbemaßnahmen und der zurückverfolgbaren Kaufentscheidung des Kunden hergestellt werden.